Samstag, 28.01.2012
Österreichs Wein verliert weiter an Boden
Aktuelle Storechecks des Weinreporters im Discount und im LEH - also dort wo drei Viertel des deutschen Weinabsatzes stattfindet – zeigten, dass österreichischer Wein mit Ausnahme des Grossproduzenten Lenz-Moser fast völlig aus den Regalen verschwunden ist. Wenn überhaupt, dann findet er im Segment 2,49 bis 4.99 Euro statt. Im angestrebten Premiumbereich zwischen fünf und zehn Euro habe ich nur in einem einzigen Fall (Plaza) einige Flaschen der Prestige-Linie von Lenz- Moser für 8,79 Euro gefunden. Bei der Drogeriekette Rossmann – früher mal ein Powerseller für Grünen Veltliner vor allem aus dem Weinviertel – ist Österreich ganz aus dem Programm verschwunden. Man darf gespannt sein, ob es der österreichischen Weinwirtschaft im laufenden Jahr dank einer grösseren Erntemenge 2011 gelingen wird, das verlorene Terrain wieder zurück zu gewinnen. Gecheckt wurden Im Dezember 2011 und Januar 2012 Filialen von Aldi Nord, Lidl, Penny, real, famila, Netto, Plaza, toom, sky, Norma, Rewe und Edeka in Hamburg, Schleswig Holstein und Mecklenburg-Vorpommern.
Scheuermann um 21:53 | Wein | TrackBack (0) | Kommentieren | Artikel versenden
Donnerstag, 26.01.2012
Die VDP-Klassifikation wird reformiert
Die Reform sieht nunmehr ein vierstufiges System von Herkunftsbezeichnungen vor, die sich rein äusserlich an das traditionelle burgundische Modell anlehnt. An der Basis wird es dann Gutsweine (= generique ) und Ortsweine (= Village) geben und an der Spitze werden die grossen Gewäche aufgesplittet in Grosse Lage (= Grand Cru) und Erste Lage (Premier Cru). Damit schwenkt der VDP zehn Jahre nach der Einführung seiner Klassifikation im Jahr 2002 auf das ursprüngliche Konzept des Comités Erstes Gewächs aus den 1990er Jahren ein, das bereits damals eine solche Aufteilung nach einer mehrjährigen Überprüfung vorsah. Wenn man dieses Konzept mit entsprechenden Übergangsfristen konsequent durchziehen würde, könnte es meiner Meinung nach durchaus Erfolg haben. Allerdings zeichnet sich jetzt bereits ab, dass über die regionalen Ausnahmeklauseln das Konzept bereits im nächsten Schritt wieder verwässert werden könnte.
Scheuermann um 12:09 | Wein | TrackBack (0) | Kommentieren | Artikel versenden
Mittwoch, 25.01.2012
Wann wacht der deutsche Weinhandel endlich auf?
Scheuermann um 16:01 | Wein | TrackBack (0) | 8 Kommentare | Artikel versenden
Donnerstag, 19.01.2012
Kommunikations-GAU beim VDP
Die wichtigsten beiden Knackpunkte: Die VDP-Weingüter im Rheingau sollen ihre Ersten Gewächse in Grosse Gewächse umbenennen und sich bei der Produktion an die gesetzlichen Trocken-Grenzen halten. Bisher können Erste Gewächse aus dem Rheingau bis zu 13 g Zucker/Liter enthalten. Ausserdem sollen künftig grundsätzlich keine trockenen Prädikatsweine mehr produziert werden. Die Begriffe Kabinett, Spätlese und Auslese soll dann bei VDP-Betrieben ausschliesslich restsüssen Weinen vorbehalten bleiben.
Scheuermann um 15:17 | Wein | TrackBack (0) | Kommentieren | Artikel versenden
Deutschland wird 2012 zum wichtigsten Exportmarkt für Südafrikas Weinwirtschaft
Die Tendenz ist eindeutig. Während diese Menge für Deutschland ein Plus von elf Prozent bedeutet, ging der Export nach Grossbritannien um 22 Prozent zurück. Dieses dicke Minus ist letztendlich auch die Ursache dafür, dass der weltweite Gesamtexport Südafrikas 2011 um fünf Prozent zurückging. Dies ist vor allem dem schwächelnden Export von Flaschenweinen (- 20 %) geschuldet der durch die Zunahme des Exports von Tankware (+ 16 %) nicht aufgefangen werden konnte.
Scheuermann um 11:25 | Wein | TrackBack (0) | Kommentieren | Artikel versenden
Mittwoch, 18.01.2012
Die FAZ und die Michelin-Ente
Dienstag, 10.01.2012
Österreichs Winzer sind auf Facebook führend
Ich habe dies zum Anlass genommen und recherchiert wie viele Facebook-Seiten von Weingütern und Winzergenossenschaften es aus dem deutschsprachigen Raum gibt. Verlässliche Zahlen dafür gab es bis jetzt nicht, nur Schätzungen. Meist ging man von einer Zahl zwischen 150 und 200 aus. Das war mir denn doch zu ungenau. Die Mühe hat sich gelohnt. Bis jetzt konnte ich 575 Seiten ermitteln. Ich schätze, dass die tatsächliche Zahl auf über 600.
Scheuermann um 15:19 | Wein | TrackBack (0) | Kommentieren | Artikel versenden
Freitag, 06.01.2012
ÖWM-Jubiläum mit Schönheitsfehler
Als aussagekräftigster Beweis des Weinwunders Österreich wurden zum Jahreswechsel die Exportzahlen der letzten 25 Jahre und deren Entwicklung hin zum Exportrekord im Jahr 2010 mit 123 Millionen Euro und 62 Millionen Liter genannt. Der soll nun im abgelaufenen Jahr sogar noch übertroffen worden sein. Zwar liegen bisher nur die konkreten Zahlen für die ersten neun Monate von Statistik Austria vor, aber die ÖWM hat hochgerechnet und präsentierte zum Jahreswechsel neue Zahlen. Die erwarteten Gesamtexporte werden demnach zwar eine geringere Menge von 46,5 Mio. Liter ausweisen, was einem minus von 25 Prozent entspräche. Der Wert werde jedoch auf voraussichtlich 126 Mio. Euro (+ 2,6 %) steigen. „Noch nie hat die österreichische Weinwirtschaft eine höhere Wertschöpfung erzielt “, freut sich ÖWM-Chef Willi Klinger
Scheuermann um 17:24 | Wein | TrackBack (0) | Kommentieren | Artikel versenden
Donnerstag, 05.01.2012
Die erfolgreichsten Weinmarken auf Facebook 2012
Das hat mich zum einem Update meiner Liste der bei facebook erfolgreichsten Weingüter veranlasst. Dabei habe ich die Sekt- und Champagnermarken ausser Acht gelassen und dafür die Liste der Weinmarken und Weingüter zusammengeführt, da die meisten der besonders erfolgreichen Weingüter wie Marken funktionieren. Nach meinen Recherchen u.a. über die Datenbanken von socialbakers.com gibt es derzeit 27 Marken/Güter mit mehr als 10.000 Facebook-Fans. Angeführt wird die Liste von der australischen Marke [yellow tail] mit 294.616 Fans und Gallo mit 160.231 Fans. Auf Platz müsste mit 149.156 Fans eigentlich Jacob´s Creek liegen, wenn man die insgesamt fünf verschiedenen nationalen Auftritte dieser Marke zusammenzählt. In der Liste tauchen aber nur die drei erfolgreichsten Einzelseiten auf den Plätzen 7, 8 und 9 auf.
Was ist der wesentliche Unterschied zwischen der internationalen, vor allem der amerikanischen Szene und der deutschsprachigen? Warum gelingt es in Deutschland keinem Weingut wenigstens auf 1.000 Fans zu kommen? Immerhin zeigen einige österreichische Betriebe wie Bründlmayer, Esterhazy oder Klosterneuburg, dass dies geht. Und die Weinmarke Blanchet kann sich mit ihren mittlerweile über 6.000 Fans auch international sehen lassen zumal diese in einer kurzen Zeit von nur wenigen Monaten generiert wurden. Hier bleibt als erster Fehler festzuhalten: deutschen Weingütern fehlen social media taugliche Marketingkonzepte sowie vor allem Verständnis und Mut zum Branding.
Scheuermann um 12:44 | Wein | TrackBack (0) | Kommentieren | Artikel versenden
Mittwoch, 04.01.2012
Award für Weingutsseiten auf Facebook
Man kann die jetzt publizierte Liste durchaus als repräsentativ nehmen auch wenn die beiden erfolgreichsten österreichischen Weingutseiten (Bründlmayer und Esterhazy) fehlen. Zum Teil handelt es sich aber wie bei Sybille Kuntz oder Jacob Duijn nicht um Seiten sondern um Profile. Es ist mindestens ein Händler darunter, auch zwei Sekterzeuger und einige Seiten sind nicht deutschsprachig. Rechnet man diese Irrläufer heraus, bleiben 89 echte deutschsprachige Weingutsseiten übrig. Diese haben im Schnitt 278 Fans. Dabei wird diese Zahl, was Deutschland betrifft durch die durchschnittlich höheren Fans- Zahlen der österreichischen Betriebe nach oben geschönt. Das offenbart die Bedeutungslosigkeit dieser Szene, die erkennbar im eigenen Saft schmort und so gut wie keine nachhaltige Aussenwirkung hat. Von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen fehlt diesen Seiten der messbare Erfolg und dies ist nun mal die Anzahl der Fans und sonst nichts. Die wenigen halbwegs erfolgreichen Protagonisten wie Johner, Knyphausen oder Hex vom Dasenstein täuschen darüber hinweg, dass es am anderen Ende sehr viele Weingüter gibt, die weit weniger als 100 Fans für ihre Seiten generiert haben. Branding, Marketingkonzepte, Community building sind allenfalls bei einem Dutzend Betriebe im Ansatz zu erkennen. Der einzige deutschsprachige Weinmacher, der dies für seine Person und seine Unternehmungen perfekt beherrscht sitzt in der Jury: Dirk Würtz. Kein Wunder, dass keine dieser Seiten bislang den Sprung in die Liste der TOP 100 für alkoholische Getränke auf Facebook geschafft hat. Dies wird sich auch durch einen solchen Wettbewerb nicht ändern lassen. Selbst wenn die Liste – was zu erwägen wäre – nicht deutsch sondern deutschsprachig ermittelt würde, änderte sich das nicht. Denn auch in Österreich und der Schweiz gibt es zahlreiche Bier-, Sekt- und Spirituosenmarken, die auf Facebook erfolgreicher sind als die erfolgreichsten Weingüter dieser beiden Länder.
Scheuermann um 12:27 | Wein | TrackBack (0) | Kommentieren | Artikel versenden
Dienstag, 03.01.2012
Bacardi mit über 2 Millionen Facebook Fans

Inzwischen bringen es elf Alkohol-Marken in Deutschland auf mehr als 100.000 Fans. Nach wie vor spielt in diesem Ranking Wein so gut wie keine Rolle. Ausnahme: Blanchet auf Platz 53 sowie die beiden Wein-Mixgetränke Kalte Muschi (42) und Acht Grad – Die Weinschorle (87). Mit Fichtekranz findet sich auf Platz 100 auch eine Apfelweinmarke. Anders die diversen Schaumweine sei es Sekt, Cava, Spumante oder Champagner. Diese Sparte ist gleich mit neun Marken in der Liste vertreten: Cinzano Asti (7), Rotkäppchen (11), Söhnlein Brillant (21), Jules Mumm (23), Freixenet (37), Moet Chandon (38) Mumm (51) Veuve Clicquot (54) und Henkell (85). Dazu gesellt sich noch auf Rang 92 der Sekt-Mix Glitter & Gold.

Bei über der Hälfte der Marken in dieser Liste handelt es sich um Biere. Die Zahl der reinen Biermarken liegt bei 52. Dazu kommen noch drei Bier-Mixgetränke. Allerdings schaffen nur zwei Biere die Sprung unter die spirituosenlastige TOP 10, die von Bacardi, Martini, Smirnoff und Captain Morgan angeführt werden. Auffallend: neben den bundesweit vertriebenen Premium-Biermarken setzen zum einen Importbiere wie Carlsberg (20), San Miguel (35) und EFES (46) auf die Möglichkeiten, die Ihnen Facebook zur Profilierung und Popularisierung bietet. Aber auch kleine Regionalbrauereien wie Früh Kölsch (56), Gaffel Kölsch (58) oder Moritz Fiege (68) sehen in der Communitybildung eine Chance. Vor allem letzteres könnte sich die heimische Weinbranche zum Vorbild nehmen.
Freitag, 30.12.2011
Jahrgang 2011: fünfwärmstes Jahr seit 1881
2011 begann in Deutschland mit starkem Tauwetter und die Schneemassen, die im Dezember 2010 gefallen waren, schmolzen rasch dahin. Dies führte an zahlreichen Flüssen zu Hochwasser. Im Frühjahr brachte eine außergewöhnliche Häufung von Hochdruckgebieten über Mitteleuropa einen eindrucksvollen Sonnenscheinrekord, den zweithöchsten Temperaturdurchschnitt seit dem Beginn der flächendeckenden Messungen 1881 sowie den geringsten Niederschlag seit 1893. Viele Flüsse, an denen im Januar noch Hochwasser geherrscht hatte, führten jetzt extremes Niedrigwasser. Zu Beginn des Sommers stellte sich die Witterung um und Tiefdruckgebiete übernahmen die Regie. Sie beendeten die Trockenheit und führten besonders im Norden und Osten gebietsweise zu sintflutartigen Regenfällen. Das wechselhafte Wetter hielt bis in den September an. Danach folgten ein ungewöhnlich ausgeprägter Altweibersommer und der trockenste November seit Aufzeichnungsbeginn. Der Dezember verlief dagegen sehr nass, stürmisch und nur wenig winterlich.
Donnerstag, 22.12.2011
Medien-Misere: Schrott, Spass und Seilschaften
Der nachstehende Artikel über „Hungerlöhne für Jungjournalisten“, der mich heute via Pressetext.at erreichte, zeigt einige wichtige Gründe auf für die miserable Verfassung, in der sich der Journalismus in Deutschland derzeit generell befindet. Neben der Problematik des Überangebots an Berufsanfängern und der Rahmenverträge kommt auch noch als Fakt dazu, dass immer mehr Nicht-Journalisten von Verlagen als Schreiber engagiert werden, die ihre Texte oft genug aus Gefälligkeit ohne Honorar oder gegen einen symbolischen Betrag liefern. Nicht selten verknüpfen sie offen oder verdeckt diese Texte mit ihren Geschäften. So stammen beispielsweise die Weinartikel in Tageszeitungen und Magazinen oft genug nicht von unabhängigen oder angestellten Journalisten sondern von Sommeliers, Weinhändlern oder PR-Leuten. Die Interessenskonflikte liegen auf der Hand, interessieren aber offenbar niemand. Korrekt wäre es so: Journalisten schreiben, PR-Fachleute machen PR, Sommeliers beraten Gäste, Weinhändler verkaufen Wein und jeder bleibt gefälligst bei seinem Leisten. Stattdessen suchen die Verlage und Redaktionen unter dem Deckmantel der „Fachkompetenz“ nur möglichst billige und willfährige Manuskriptlieferanten.
Hungerlöhne für Jungjournalisten
Medienunternehmen können derzeit aus einem riesigen Topf an potenziellen Arbeitskräften schöpfen. Daher ist die Situation für Berufseinsteiger trist. "Es gibt nicht annähernd so viele Stellen wie es Nachwuchsjournalisten gibt", sagt Hendrik Zörner vom Deutschen Journalisten-Verband gegenüber pressetext. Der wirtschaftliche Druck, der auf den Unternehmen lastet, verschlechtert die Situation zusätzlich. Deshalb sind viele Journalisten noch immer als freie Mitarbeiter oder Praktikanten beschäftigt. Auch Anstellungen unter branchenfremden Kollektivverträgen sind Usus, vor allem im Online-Bereich.
Mittwoch, 21.12.2011
Historischer Wärmerekord für die Schweiz
In der Schweiz jedenfalls schliesst 2011 mit einem Temperaturüberschuss von zwei Grad ab. Damit wurde die höchste Jahresdurchschnitts-Temperatur seit Messbeginn 1864 gemessen. In Deutschland reichen die Aufzeichnungen nicht ganz so weit zurück. Aber auch hier erwarten die Meterologen des Deutschen Wetterdienstes, die ihren Jahresbericht am 29. Dezember veröffentlichen werden, dass 2011 was die Wärmesumme betrifft unter den zehn wärmsten Jahren seit Messbeginn 1881 sein wird.
Dienstag, 13.12.2011
Der Wein, der aus der Wüste kommt
Gestern hatte ich Gelegenheit dank einer Präsentation von TVino und Sony Music den Film zu sehen und auch zwei der weine zu verkosten; die Keenan und Glomsky gemacht haben. Zwar handelte es sich dabei nur um die „Zweitweine“ der Stronghold-Kellerei die beide gemeinsam betreiben und nicht um die inzwischen legendären Caduceus-Weine. Die sind inzwischen so rar wie Three Rivers oder Screaming Eagle. Eine Flasche Pétrus zu besorgen ist dagegen ein, wenn auch teures Kinderspiel. Zumindest aus europäischer Sicht betrachtet, zählen die Weine von Keenan zu den teuersten der Welt; denn die einzige Möglichkeit sie zu erwerben, ist eine Reise nach Arizona. Da werden dann aus 75 Dollar ex-cellar schnell durch die Reisespesen 2.000 bis 3.000 Euro, selbst mit dem Billigflieger.
Scheuermann um 23:58 | Wein | TrackBack (0) | Kommentieren | Artikel versenden
Dienstag, 06.12.2011
Bela Rex 2009 bester Rotwein Österreichs

Albert Gsellmann, Falstaff-Rotweinwinzer des Jahres (Foto: Moriz Schnell).
Im Rahmen der VIG & Falstaff Reserve Trophy wurden Rotweine reiferer Jahrgänge prämiert. Den ersten Platz konnte sich hier Andi Kollwentz mit seinem Blaufränkisch Point 2008 sichern. Als Wiederholungstäter steht Albert Gesellman mit seiner Cuvée „G2 2007 (BF/SL) auf dem zweiten Platz gefolgt von Anita und Hans Nittnaus mit dem Blaufränkisch Tannenberg 2008 auf Platz 3. Dem Zweigelt wurde aufgrund seines Stellenwerts in Österreich mit dem Zweigelt-Grand Prix eine eigene Auszeichnung gewidmet. Als beste Zweigelt-Produzenten für den noch jungen Jahrgang 2010 wurden heuer das Weingut Zantho (Platz 1), Erich Scheiblhofer (Platz 2) und das Weingut Taferner (Platz 3) geehrt.

Die besten Rotweine des Landes wurden in den acht Sortenkategorien ermittelt. Beim Blaufränkisch konnte sich der zweite Falstaff-Sieger, das Weingut J. Heinrich mit dem Cupido beauté éternelle 2009 (95 Punkte) auf Platz 1 behaupten. In der Kategorie Cabernet Sauvignon ging Andi Kollwentz als Erstplatzierter hervor, während bei den Cuvées der erste Falstaff-Sieger, Albert Gesellmann, mit seinem Bela Rex 2009 das Rennen machte. Das Weingut Juliana Wiedner (Neckenmarkt) entschied die Kategorie Merlot für sich, bei den Pinot Noirs ging das Weingut Schneider aus Tattendorf als Sieger hervor. Das Weingut Pittnauer (Gols) lieferte mit seinem St. Laurent Rosenberg 2009 den besten seiner Sorte ab, bei den Syrahs stehen Franz und Christine Netzl mit dem Syrah Schüttenberg 2009 an der Spitze. Als bester Zweigelt des Landes (Jahrgang 2009) wurden ebenfalls die Netzls aus Göttlesbrunn für ihren Zweigelt Haidacker 2009 ausgezeichnet und stellen damit als einzige gleich zwei Sortensieger. Hier die Auszeichnungen im Einzelnen:
Scheuermann um 18:04 | Wein | TrackBack (0) | Kommentieren | Artikel versenden
Donnerstag, 01.12.2011
Mega-Fusion in der pfälzischen Weinwirtschaft
Ein Blick auf die aktualisierte Liste der zehn grössten deutschen Winzergenossenschaften, zeigt dass 1.000 Hektar die magische Grenze ist nach der in Zukunft viele, die jetzt noch nachrangig sind, streben werden. Der immer härtere weltweite Wettbewerb zwingt dazu in solchen Mindestgrössenordnungen zu denken und zu handeln. Es ist also mit weiteren Fusionen zu rechnen.
Die grössten deutschen Winzergenossenschaften
Badischer Winzerkeller (BWK), Breisach (Baden): 2.500 ha
Moselland eG., Bernkastel-Kues (Mosel) 2.400 ha
Württembergische Zentralgenossenschaft (WZG), Möglingen (Württemberg): 2.300 ha
Winzergemeinschaft Franken eG (GWF), Kitzingen (Franken): 1.440 ha
Genossenschaftskellerei Heilbronn (Württemberg): 1.060 ha
Deutsches Weintor, Schweigen (Pfalz): 1.000 ha
Bezirkskellerei Markgräflerland, Efringen-Kirchen (Baden): 930 ha
Winzerkeller Wiesloch (Baden): 750 ha
Bezirkswinzergenossenschaft Wonnegau, Monsheim (Rheinhessen): 700 ha
Felsengartenkellerei, Hessigheim(Württemberg ) : 660 ha
Scheuermann um 13:02 | Wein | TrackBack (0) | Kommentieren | Artikel versenden
Dienstag, 29.11.2011
Jahrgang 2011: extrem trockener November
Mittwoch, 23.11.2011
Die Kandidaten für die Falstaff-Weintrophy 2012
Rainer Schnaitmann, Weingut Schnaitmann, Fellbach (Württemberg)
Rainer Schnaitmann aus Fellbach studierte in Geisenheim und praktizierte anschließend in Neuseeland und Italien. Danach fasste er den Entschluss, die Trauben nicht weiter an die Genossenschaft zu liefern, sondern selbst zu keltern. Seit 1997 verarbeitet Schnaitmann im eigenen Keller und eilt seither mit Weinen aus Spätburgunder, Lemberger, Merlot, Sauvignon Blanc und Riesling von Erfolg zu Erfolg.
Bettina Bürklin von Guradze, Weingut Bürklin Wolf, Wachenheim (Pfalz)
Mit 86 Hektar Rebfläche in den besten Lagen der Mittelhaardt zählt das im 16. Jahrhundert gegründete Weingut zu den Säulen der deutschen Weinqualität. 1990 hat Bettina Bürklin das Weingut übernommen, das sie mit Umsicht und Erfolg führt. Ihre Rieslinge aus Spitzenlagen wie Kirchenstück, Pechstein oder Ungeheuer zählen Jahr für Jahr zum Besten, was die edle Sorte in der Pfalz hervorbringt.
Roman Niewodniczanski, Weingut Van Volxem, Wiltingen (Saar)
Seit das Weingut 2000 vom Quereinsteiger Roman Niewodniczanski erworben wurde, ist Van Volxem dabei, sich einen Platz unter den besten Rieslingerzeugern Deutschlands zu erobern. In den allerbesten Saar-Lagen entstehen finessenreiche Weine wie der Scharzhofberger, die allesamt vom bedingungslosen Qualitätsstreben des groß gewachsenen, ja unübersehbaren Winzers künden.
Scheuermann um 14:27 | Wein | TrackBack (0) | 1 Kommentar | Artikel versenden
Montag, 21.11.2011
Hawesko wird weltgrösster Online-Weinhändler

Laut seinen Angaben werden heute 25 Prozent des Umsatzes im Versandhandel über das Internet generiert. Das Wachstum dieses Geschäftsbereich bezifferte er in dem Gespräch auf derzeit 20 bis 25 Prozent per anno. Allein die Kernsparte erreichte 2010 einen Online-Umsatz von 21 Millionen Euro. Dies ist aber nur die halbe Wahrheit; denn nicht alle Online-Umsätze sind so ohne weiteres in der Bilanz zu erkennen. Die 21 Millionen beziehen sich ausschliesslich auf die Versandhandelsparte bestehend aus dem eigentlichen Hanseatischen Wein- und Sektkontor (Hawesko), dem Video-Format TVino, dem Spezialitätenhändler Carl Tesdorpf in Lübeck und der schwedischen Tochterfirma The Wine Company.
Scheuermann um 19:48 | Wein | TrackBack (0) | 4 Kommentare | Artikel versenden
Das Jahr des Rainer Schnaitmann
Nach Zahl der Muster und Betriebe war es eine der umfangreichsten Beteiligungen in der Geschichte des Deutschen Spätburgunderpreises. Bis auf Mittelrhein, Bergstrasse und Sachsen waren alle Anbaugebiete vertreten. Die Weine waren zunächst von der Jury in zehn regionalen Vorrunden verkostet worden, wobei für jedes Anbaugebiet ein Regionalsieger ermittelt wurde. Diese zehn Weine sowie 40 weitere, die über alle Gebiete hinweg am höchsten bewerteten wurden, kamen danach ins Finale der TOP 50, 15 aus dem Jahrgang 2008 und 35 aus 2009.
Hatten im vergangenen Jahr Pfälzer Winzer beim Deutschen Spätburgunderpreis aufgetrumpft, markieren 2011 vor allem Erzeuger aus Baden und Württemberg die Spitze. Sieben der TOP 11 kamen aus den Anbaugebieten Baden und Württemberg. Als sozusagen „Zweiter“ Sieger ging das Weingut Freiherr von Gleichenstein aus Vogtsburg-Oberrotweil aus dem Wettbewerb hervor. Der rote Spitzenwein des Gutes mit Namen Baron Philipp belegte den ersten Platz bei den Weinen des Jahrgangs 2008.
Scheuermann um 11:35 | Wein | TrackBack (0) | 4 Kommentare | Artikel versenden
Donnerstag, 17.11.2011
China Weinkonsum wird sich bis 2016 verdoppeln
Weitere Artikel zu diesem Thema:
China auf dem Weg zur Weltweinmacht
China als Lokomotive der Weinwelt
Scheuermann um 19:43 | Wein | TrackBack (0) | 1 Kommentar | Artikel versenden
Dienstag, 15.11.2011
Die zehn grössten Weinmarken der Welt
Das Marktsegment ist fest in der Hand von drei führenden Weinländern aus Übersee. Europa spielt keine Rolle. Fünf Marken kommen aus den USA, vier aus Australien und eine aus Chile. Die Reihenfolge ist fast identisch geblieben. Lediglich Beringer (Platz 6) hat Sutter Home (Platz 7) überholt. Fünf Marken sind im Vergleich zum Vorjahr gewachsen, fünf geschrumpft. Prozentual am meisten zugelegt hat dank seiner Sommer-Kampagne „Enjoy a Glass on the Grass experience” Blossom Hill (Platz 10) mit 11,8 Prozent. Die Marke ist heute die Nummer eins Weinmarke und die viertstärkste Alkoholmarke in Grossbritannien. Nach Zahl der Flaschen hatte allerdings Marktführer Gallo die Nase vorn, der 2010 rund sechs Millionen Flaschen mehr verkaufte als 2009.
Die zehn grössten Weinmarken der Welt
01 Gallo, USA (E. & J. Gallo Winery): 246 Millionen Flaschen (2009: 240 Mio.) + 2,5 %
02 Concha y Toro, Chile (Concha y Toro): 205,9 Millionen Flaschen (2009: 207,6 Mio.) – 0.9 %
03 Yellow Tail, Australien (Casella Wines): 134,7 Millionen Flaschen (2009: 134.7 Mio.) +/- 0
04 Robert Mondavi, USA (Constellation Wines): 124,8 Millionen Flaschen (2009: 126 Mio.) – 0,9 %
05 Hardys, Australien (Accolade Wines): 115,2 Millionen Flaschen (2009: 111,6 Mio.) + 4,2 %
06 Beringer, USA (Treasury Wine Estates): 99,6 Millionen Flaschen (2009: 105,6 Mio.) – 5,7 %
07 Sutter Home, USA (Trinchero Family Estates): 97,2 Millionen Flaschen (2009: 111 Mio.) – 12,5 %
08 Jacobs Creek, Australien (Pernod Ricard): 87,8 Millionen Flaschen (2009: 93,6 Mio.) - 9,4 %
09 Lindemans, Australien (Treasury Wines): 80,4 Millionen Flaschen (2009: 75,6 Mio.) + 6,3 %
10 Blossom Hill, USA (Diageo): 68,4 Millionen Flaschen (2009: 61,2 Mio. ) + 11,8 %
Scheuermann um 20:20 | Wein | TrackBack (0) | Kommentieren | Artikel versenden
Sonntag, 13.11.2011
Prosecco im Grössenwahn
So weit so gut. Nur warum rechnet das keiner nach? Bisol hat dies schliesslich nicht auf einer Jahrestagung seiner Handelsagenturen und -vertreter hinter verschlossenen Türen gesagt sondern im Rahmen einer Versammlung von Experten, die sich als die Elite der Weinwelt begreift.
Aus der Bisol-Eigenwerbung für die Veranstaltung: „ein von der Branche mit großem Interesse erwartetes internationales Meeting von Repräsentanten des Gotha der internationalen Önologie. Im Fokus stehen die Zukunft, Produktion und Kommunikation des Weines. 2000 Delegierte aus über 40 Ländern haben ihre Teilnahme an den Diskussionen über die spezifischen Tendenzen während der Drei-Tage-Konferenz zugesagt; unter anderem werden sich auch Persönlichkeiten wie Robert Parker, Jancis Robinson MW, Miguel Torres, Michel Bettane und Francis Ford Coppola zum Thema äußern. […] Gianluca Bisol wird in Hongkong über die Revolution sprechen, die den Prosecco als Hauptdarsteller sieht, über die an den Champagner gerichtete Herausforderung und die Prognosekommentieren, wonach der Absatz von Prosecco innerhalb von wenigen Jahren auf internationaler Ebene den von Champagner übertreffen und ein Zeichen für den Sieg des Lifestyle-Symbols über Statussymbol setzen wird.“ >Eigentlich hätte man da mit heftigen Widersprüchen und kritischen Fragen rechnen müssen. Davon ist aber bis jetzt nichts zu lesen und zu hören.
Scheuermann um 13:30 | Wein | TrackBack (0) | 3 Kommentare | Artikel versenden
Samstag, 12.11.2011
Hawesko nimmt Kurs aufs Web 2.0
Taits studiert Internationale Weinwirtschaft in geisenheim, ist Tutor für Social Media an der Hochschule RheinMain, berät Unternehmen der Weinbranche, und hält Seminare zum Thema Social Media in der kommunalen Öffentlichkeitsarbeit für den Hessischen Verwaltungsschulverband. In den kommenden sechs Monaten soll er nun Hawesko fit fürs web2.0 machen. In dieser Zeit wird er nicht nur die dafür nötigen Tools konzipieren bzw. einrichten sondern vor allem auch Hawesko-Mitarbeiter im Umgang mit dieser neuen Kommunkationsform vertraut machen. Zunächst sind sind das sieben Kundenbetreuer, die eigene Profile und Admin-Zugänge zu den Seiten bekommen werden, die Taits im Augenblick noch alleine administriert. Nach und nach sollen aber in allen Bereichen des Unternehmens sei es im lager, im Marketing oder im Einkauf Autoren und Fachleute gewonnen werden. Taits: „Die Erfahrungen und Erlebnisse der Einkäufer z.B. sind eine wahre Fundgrube für interessante Stories rund um den Wein.“ Auf Twitter ist Hawesko bislang noch nicht vertreten aber laut Taits arbeitet man daran alle die Firma und ihre Produkte betreffenden Twitter Postings zu erfassenn um diese gegebenenfalls beantworten oder kommentieren zu können. Die Hawesko Portalseite wird einen eigenständigen Blog erhalten, für den mehrere Autoren schreiben werden. Vor allem auf die Beiträge des eloquenten und kenntnisreichen Eckhard Hillmann freue ich mich schon jetzt.
Donnerstag, 10.11.2011
Exportoffensive für Südafrikas Weine in China
Scheuermann um 13:55 | Wein | TrackBack (0) | Kommentieren | Artikel versenden
Bodenarten sind als Weinmarke unzulässig

Die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz hatte im Sommer 2008 beim DPMA die Löschung verschiedener als Marke geschützter Begriffe zur Bodenbeschaffenheit beantragt, nachdem die Nutzung solcher Begriffe, wie Löss, Schiefer oder Porphyr, bei Weinbeschreibungen zu Abmahnverfahren gegen einzelne Weinbaubetriebe geführt hatte. Der Drink Tank hatte damals ausführlich darüber berichtet. Das DPMA hatte daraufhin bis zum Frühjahr 2010 alle beantragten Löschungen durchgeführt. Der Inhaber der Marke "Löss" und ein weiterer Markeninhaber hatten gegen die Löschung Beschwerde beim Bundespatentgericht eingelegt.
Scheuermann um 12:33 | Wein | TrackBack (0) | Kommentieren | Artikel versenden
Dienstag, 08.11.2011
Metro steigt jetzt auch online ins Weingeschäft ein
„Wir bieten den Profi-Kunden die Möglichkeit, exklusive Wein-, Sekt- und Champagnersorten, die perfekt auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind, komfortabel und schnell über das Netz zu erwerben,“ so Richard Hinnen, Bereichsleiter Wein, Sekt & Spirituosen bei METRO Cash & Carry Deutschland auf der heutigen Pressekonferenz in Düsseldorf. Zum Start soll das Internet-Sortiment laut Abgaben des Unternehmens aus rund 200 Weinen bestehen. Mittelfristig sei geplant, das Angebot auf 500 Artikel auszubauen, unter denen auch Klassiker wie Chianti, Bordeaux zu finden sind. Ebenso will man „ausgesuchte Spezialitäten und limitierte Editionen besonders edler Tropfen" anbieten. Dies könnte mittelfristig alle Mitbewerber unter Druck setzen; denn unter den Kunden der METRO befinden sich nicht nur Gastronomen und kleine Händler sondern vor allem auch eine grosse Zahl Gewerbetreibender und Freiberufler, die klassische Klientel des Marktführers Hawesko.
Scheuermann um 19:38 | Wein | TrackBack (0) | Kommentieren | Artikel versenden
GM ehrt Matthias Müller als Winzer des Jahres
Ohne die Leistungen Müllers als Weinmacher schmälern zu wollen, scheint mir diese Entscheidung freilich eher einen Frage des Proporzes zu sein nach dem Motto: jetzt muss endlich mal einer vom Mittelrhein her. Man kann es wohl auch als solidarische Referenz an das unter Popularitätsmangel leidende Gebiet sehen, dem der Status des Weltkulturerbes bislang nicht den gewünschten Auftrieb gebracht hat.
Scheuermann um 18:55 | Wein | TrackBack (0) | 1 Kommentar | Artikel versenden
Es regnet Gourmet-Sterne über Deutschland
Zu den neuen 2-Sterne-Häusern gehören „Schwingshackl Esskultur“ in Bernried und „Kastell“ in Wernberg-Köblitz (Bayern) sowie das „Rosin“ in Dorsten und „La Vision“ in Köln (Nordrhein-Westfalen). Wie im vergangenen Jahr ist der Norden Deutschlands weiter im Aufwind. Hier zeichneten die Michelin Inspektoren sechs Häuser neu mit zwei Sternen aus: die Hamburger Restaurants „Haerlin“ und „Jacobs Restaurant“ sowie das „Buddenbrooks“ in Lübeck und „La Mer“ in List auf Sylt und die Restaurants „Lorenz Adlon“ und „reinstoff“ in Berlin.
Als Hoffnungsträger für einen zweiten Stern werden die 1-Stern-Häuser „Tim Raue“ und „Margaux“ in Berlin genannt. Dies gilt auch für die 1-Stern-Restaurants „Le noir“ in Saarbrücken, „Gourmet Restaurant Wald- und Schlosshotel Friedrichsruhe“ in Öhringen sowie „Zum Hirschen – avui“ in Fellbach bei Stuttgart.
Die Zahl der 1-Stern-Restaurants stieg von 205 auf 208. Insgesamt 23-mal vergaben die Michelin Inspektoren den begehrten Stern neu. Vier bislang sternlose Häuser sind als Hoffnungsträger für einen Michelin Stern gekennzeichnet. Ein historisches Hoch gibt es auch bei den mit einem „Bib Gourmand“ empfohlenen Restaurants. 431 Häuser erhalten diese Auszeichnung für sorgfältig zubereitete Mahlzeiten zu einem besonders guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Im Vergleich zum Vorjahr ein Zuwachs um 45 Adressen. Insgesamt empfiehlt der umfangreich aktualisierte MICHELIN-Führer Deutschland 2012 auf 1.440 Seiten 2.157 Restaurants und 4.227 Hotels in allen Komfort- und Preiskategorien. Die 249 Sterne-Restaurants zeugen von der dynamischen Entwicklung und dem hohen Niveau der deutschen Gastronomie.
Scheuermann um 10:53 | Essen | TrackBack (0) | Kommentieren | Artikel versenden








