In einem Special für Focus Money beschäftigt sich Autor Florian Junker unter der Überschrift „Gewinne machen mit Edeltropfen“ mit Wein als Investment-Alternative. Unter anderem enthält der Artikel eine interessante Aussage von James Miles, dem Gründer der englischen Internet-Handelsplattform live-ex.com: „Abgesehen von einigen Insidern, hat die restliche Welt aber noch nicht realisiert, dass beim Wein der Bullenmarkt weiterläuft.“ Trotzdem rät der Autor potenziellen Wein-Anlegern zur Vorsicht; denn so erkennt er richtig: „Direktinvestments in Spitzenweine sind schwierig.“ Und die wenigen derzeit offenen ausländischen Weinfonds bieten entsprechende Investments erst ab Mindestanlagesummen von etwa 10 000 Euro an. Auch vor der Direktanlage in edle Weine warnt er. Die richtige Lagerung von renditestarken Weinen ab 500 Euro aufwärts sei eine Wissenschaft für sich. Wie wahr! Stattdessen rät Junker z.B. die Basketzertifikate der österreichische Raiffeisen Centrobank zu kaufen und stellt ein Dutzend börsennotierte Weinunternehmen vor, von denen er v.a. Diageo, Laurent-Perrier und Constellation Brands als „Unternehmen mit Perspektive“ empfiehlt. Dem kann man nur zustimmen. Diese Strategie habe ich bereits vor zwei Wochen in einem Interview mit WeInvestment empfohlen. Wie man überhaupt den Eindruck nicht ganz los wird, dass der Focus-Fachmann dieses Weblog von Thorsten Jodaitis ziemlich genau studiert hat, bevor er diesen Report verfasste. Wie auch immer: endlich mal ein Artikel zu diesem Thema in einem deutschen Finanzmedium, der nicht fahrlässig mit dem Geld seiner Leser zockt.
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