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<title>the drink tank</title>
<link>http://drinktank.blogg.de/</link>
<description>Web-Journal des Hamburger Autors Mario Scheuermann  zu Themen wie Wein, Restaurants, Reisen,  Kochen, Lifestyle, Ungarn, Europa.</description>
<language>de</language>
<lastBuildDate>Sat, 20 Mar 2010 19:14:07 +0100</lastBuildDate>
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<title>Pausenbrot statt Mittagsschnitzel</title>
<link>http://drinktank.blogg.de/eintrag.php?id=2976</link>
<description><![CDATA[In der Krise verzichten immer mehr Arbeitnehmer aus Kostengründen auf ihr Mittagessen in der Personalkantine. Stattdessen halten in vielen Büros zunehmend selbstgemachte Brote Einzug - zum Leidwesen der Kantinenbetreiber. Dass Verbraucher Restaurantbesuche aussparen und selbst auf subventionierte Essen im eigenen Betrieb verzichten, bestätigen auch Marktforscher der GfK. Jedoch nicht nur die Kundenzurückhaltung, sondern oft auch praktizierte Kurzarbeit machen den Kantinen schwer zu schaffen. <br /><br /> Die Zahlen belegen den Umsatzschwund. Laut dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) schlägt die Krise bei den 14.000 Kantinen in Deutschland nicht nur bei den Mittagsgerichten, sondern auch bei den Snacks durch. Dem Bundesverband zufolge fielen die Umsätze der Pachtkantinen, die von externen Dienstleistern wie Eurest, Aramark oder Apetito geleitet werden, 2009 um real 6,2 Prozent auf 5,2 Mrd. Euro. In den Vorjahren hatten Mitarbeiterkantinen noch regelmäßig besser abgeschnitten als die Branche insgesamt.<br />
<br />
Eine ähnliche Entwicklung der Umsätze wird außerdem bei den Kantinen befürchtet, die von den Unternehmen selbst organisiert werden. Hier rechnet der Verband für 2009 ebenfalls mit rund fünf Mrd. Euro Umsatz. Die "Gemeinschaftsverpflegung" muss somit noch stärkere Rückgänge als das bereits schwächelnde klassische Gaststättengewerbe hinnehmen. Denn dort sanken die Erlöse im Vorjahresvergleich um 4,9 Prozent auf 33,7 Mrd. Euro. Obwohl sich die Anzahl der kurzarbeitenden Firmen verringert, drohen der OECD zufolge wieder verstärkt Entlassungen.<br />
<br />
"Ob die gegenwärtige unsichere konjunkturelle Lage auch einen Einfluss auf die Investitionen der Kantinenbetreiber haben wird, lässt sich aktuell nur schwer abschätzen. Fakt ist aber, dass die Branche sehr stark abhängig vom Konjunkturmotor ist", sagt Dehoga-Sprecherin Stefanie Heckel. Vorsichtigen Schätzungen nach plant nur noch gut jeder zweite Kantinenchef größere Ausgaben. Zu stark muss eingespart werden, um die Kosten im Griff zu behalten. Der Jahresrückblick zeigt den Wandel. 2009 wollten noch 65 Prozent investieren. <br />
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<b>Quelle:</b> Pressetext.de<br />
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Ebenfalls zu diesem Thema: <br />
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<a href="http://drinktank.blogg.de/eintrag.php?id=2951">Deutschlands Gastronomie seit 15 Jahren im Minus</a><br />
]]></description>
<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 19:14:07 +0100</pubDate>
<dc:creator>Scheuermann</dc:creator>
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<title>Schwarzer Protest gegen finstere Pläne</title>
<link>http://drinktank.blogg.de/eintrag.php?id=2975</link>
<description><![CDATA[Nachdem die südafrikanische Minengesellschaft    African Exploration, Mining and Financing Corp. (AEMFC) entgegen ihrem ursprünglichen Statement offenbar doch nicht bereit ist ihre Pläne aufzugeben, 4.700 Hektar bei Stellenbosch und Durbanville nach Mineralien und Erzen zu durchsuchen, ist es in der Weinregion auch zu ersten öffentlichen Protesten der Betroffenen gekommen. Die schwarze ANC-Regierung in Johannesburg wird jetzt erstmals auch mit Bildern wie diesen konfrontiert, die mir vom Magazin Farmers Weekly freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurden: schwarze und farbige Farmarbeiterinnen, die gegen die Minengesellschaft demonstrieren, weil sie befürchten, dass durch deren Machenschaft ihre Jobs in Gefahr geraten werden. <br />
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<img src="http://data.blogg.de/2179/images/Protest.JPG" alt="" /><br />
<br />
Die Weinwirtschaft am Western Cape beschäftigt rund 300.000 Menschen. Ihre Bedeutung für den südafrikanischen Arbeitsmarkt ist aus mehreren Gründen von grosser Bedeutung. Zum einen ist es einer der drei erfolgreichsten (neben Diamanten/Gold und Autos) und einer der wenigen wachsenden Wirtschaftszweige des Landes. Daher steigt die Zahl der Beschäftigten kontinuierlich an. Zum anderen investiert die Weinwirtschaft wie kein andrer Wirtschaftszweig in Schulungen und Ausbildungen von ungelernten Kräften. Aber die Weinwirtschaft ist auch – so gestern Winemaker Bruce Jack bei unserem Roundtable-Gespräch in Hamburg  „die letzte weisse Bastion“ und für viele ANC-Aktivisten ein Feindbild. Die Nationalisierung von Grund und Boden ist deren erklärtes Ziel. Und dafür scheint ihnen inzwischen jedes Mittel auch das von Lug und Trug oder politischer Konspiration  recht zu sein. Mugabe und Zimbabwe lassen grüssen!   <br />
 <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 15:15:09 +0100</pubDate>
<dc:creator>Scheuermann</dc:creator>
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</item>
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<title>Prestigeweine vom Kap (4): Perold 1996</title>
<link>http://drinktank.blogg.de/eintrag.php?id=2974</link>
<description><![CDATA[Der  1996 erstmals produzierte „Abraham Perold - Op di Berg"  von der Kooperative Wijnbouwers Vereiniging an Zuid Afrika (KWV) war in den 1990er Jahren der erste Versuch der  südafrikanischen Weinwirtschaft einen Super-Premium oder gar Icon- Wein vom Kap zu lancieren. <br />
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<img src="http://data.blogg.de/2179/images/Perold.JPG" alt=""<br />
<br />
Der Name des Weins erinnert zum einen an Abraham Izak Perold, dem Züchter der Sorte Pinotage und einer der Pioniere der modernen südafrikanischen Weinwirtschaft, und zum anderen ist der Zusatz "Op die Berg" ein Hinweis  auf die spezielle Lage, nämlich einer Parzelle an den Nordosthängen des Paarl Mountains auf 550 Metern Höhe. Die Trauben für den Perold wachsen also in einem  moderaten, kühleren Klima, das ihnen eine langsame Reifung ermöglicht. Es handelt sich um eine Selektion alter Syrah-Rebstöcke mit niedrigen Erträgen. Die Mazeration war mit sechs Tagen relativ kurz. Dennoch gelang Kellermeister Kosie Möller ein voluminöser extrakt- und alkoholreicher Wein (14 % vol), der 24 Monate in 300 l Fässern ausgebaut wurde und zwar in amerikanischer Eiche für die ersten 18 Monate und dann weitere sechs Monate in Fässern aus französischer Eiche. Ganze 3000 Flaschen gab es davon. Der Preis war für die damaligen  Verhältnisse exorbitant: 200 Mark. <br /><br /> Damals habe ich den Wein mit 91 Punkten bewertet und mir notiert: „Dunkles, tiefes Schwarzrubin. In der Nase schöne weiche Röstaromen, Alkohol und dunkle Beeren. Ein kräftiger fleischiger Körper, fast schon etwas fett, aber mit einer gut präsenten Säure. Am Gaumen deutlich Karamell und Schokolade, samtige, dichte Art mit ausdrucksvoller Süsse.  Langer Abgang.“  Heute würde ich ihn noch etwa höher einstufen. Ich habe die Note nach meiner Verkostung am Wochenende auf 93/100 angehoben. <br />
<br />
Dunkles, unverbrauchtes rubinrot. In der Nase Eiche, Nuss, Holz,  rauchig, nicht mehr so karamellig wie damals . Rote Frucht, später auch Kap-Pflaumen und mit der Zeit auch Kräuternuancen zwischen Kräuter de Provence und südafrikanischem Fine Bos. Am Gaumen eine schöne Fülle, noch immer gute Säure und stramme Tanninstruktur, erstaunlich jung und unverbraucht. Mollig, fleischige Textur und   fülle. Guter Abgang.  Auch für diesen Wein gilt: gebt ihm mindestens weiter fünf bis zehn Jahre Zeit zu reifen.  Nach 24 Stunden Luft waren die Holznoten völlig verschwunden. Der Wein duftete dann   wunderbar “Fine Bos“-würzig mit etwas geröstetem Sellerie und Pilzen. Am Gaumen zeigte er eine wunderbare Süsse. In Kombination mit gegrilltem Fleisch verstärkt sich dieser Eindruck. Grossartiger Wein!<br />
<br />
Den aktuellen 2001er gibt es für 95 Euro bei Weingesellschaft Ruyter & Ast GmbH & Co. KG in Bremen http://www.club-of-wine.de Wer für die 2020er Jahre einen Fest- und Feiertagswein sucht, wäre gut beraten den jetzt zu kaufen. <br />
]]></description>
<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 23:39:45 +0100</pubDate>
<dc:creator>Scheuermann</dc:creator>
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</item>
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<title>Falstaff startet in Deutschland mit Hans Mahr </title>
<link>http://drinktank.blogg.de/eintrag.php?id=2973</link>
<description><![CDATA[<img src="http://data.blogg.de/2179/images/Falstaff2.JPG" width="170" height="211" style="float:left;margin-right: 8px;" /> Wie das österreichische Nachrichtenmagazin "profil" in seiner heutigen Ausgabe berichtet, wird der frühere RTL-Chefredakteur Hans Mahr Herausgeber der Deutschland Ausgabe des österreichischen Gourmet- und Weinmagazins "Falstaff“. Der in Wien gebürtige Journalist und Medienmacher ist seit 2005 Vorstand Sport und New Business des Münchner Pay-TV-Senders Sky . Die Geschäftsführung für Deutschland übernimmt die von der Handelsblattgruppe kommende Verlagsmanagerin Ursula Haslauer, früher Geschäftsführerin des Wiener à la Carte-Magazins, also auch von daher mit der Materie vertraut. Die Wiener Falstaff Verlags-GmbH wird 75 Prozent an der deutschen Tochter halten, Mahr 15 und Haslauer zehn Prozent. Geplant sind vorerst sechs Ausgaben im Jahr. Vertrieben wird das Heft über die Verlagsgruppe Axel Springer. Die Investitionen in den Deutschlandauftritt beziffert Rosam mit einer Million Euro, für 2011 ist die Expansion in die Schweiz geplant. Mit<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Mahr"> Hans Mahr</a> hat sich Rosam ein publizistisches Schwergewicht ins Boot geholt und damit seine Ambitionen untermauert den Falstaff zum Genussmagazin Nummer eins im deutschsprachigen Raum zu machen. Mittelfristig ist auch an Lizenzvergaben in Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn und im Alpen-Adria-Raum geplant.   <br />
<br />
Mehr zu diesem Thema: <br />
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<a href="http://drinktank.blogg.de/eintrag.php?id=2945">Falstaff – Relaunch und Expansionspläne </a><br />
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   <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 12:43:48 +0100</pubDate>
<dc:creator>Scheuermann</dc:creator>
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<title>Prestigeweine vom Kap (3): Boekenhoutskloof Syrah 1997</title>
<link>http://drinktank.blogg.de/eintrag.php?id=2972</link>
<description><![CDATA[Das Weingut Boekenhoutskloof zählte zur Jahrtausendwende zu den Shooting Stars der südafrikanischen Weinszene. Auf Anhieb erhielt der 1997er Shiraz fünf Sterne  im Platters-Guide. Zweiter Paukenschlag: in einem Vergleichstasting mit Syrahs aus Frankreich (u.a. Clos des Truffiers, La Chapelle)  und australischen Shiraz (u.a. Grange und Octavius)  schnitt er als bester Kapwein vor Saxenburg und Perold ab und liess selbst Jaboulets La Chapelle hinter sich. Das war Sensation genug. <br />
<br />
<img src="http://data.blogg.de/2179/images/Boekenhoutskloof.JPG" alt="" /><br />
<br />
Die Weine des Premierenjahrgangs waren binnen weniger Wochen ausverkauft. Diesen  Wein habe ich damals mit 92/100 bewertet und im Capital Wein Compass so beschrieben: <i>Dunkles, dichtes Rubinrot. Eine Nase mit Karamel, Vanille, Makronengebäck, konzentriertes schwarzes Beerenkompott, Toast und die charakteristischen Würznoten des Syrah, schwarzer Pfeffer, Pflaumenmus, Schokolade. Ein beeindruckender Wein, aber nur eine Ahnung dessen was hier in den nächsten Jahren noch kommen wird. Kraftvolle Säure, schöne Würze am Gaumen. Aber vor allem eine volle, weiche Süsse, dickflüssig und cremig mit satter Brombeer- und Blaubeerfrucht. Sehr langer Abgang.“ </i>  <br /><br /> Wie präsentiert sich dieser Wein heute? Hat er die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllt? Bestätigt er auch im Teeny-Alter die Baby-Form? Dank Petra Mayer von der Südafrika Weininformation, die einige Flaschen dieses Weins in ihrem Keller aufbewahrt und mir eine davon zur Verfügung gestellt hat, konnte  ich das überprüfen. Hier meine aktuelle Notiz: <br />
<br />
<i>Dunkles rubinrot mit deutlichem Purpurschimmer. Feinstaubiges, schwarzes Depot. Eine Nase mit dunkler Kirsche und schwarzer Beerenfrucht, dazu rauchig, torfige  und stark mineralische Noten, Kräuternuancen, Zimtstange, Zedernholz und Tabak. Am Gaumen ist die Säure noch immer sehr präsent, Der Wein ist erstaunlich jugendlich und saftig. Seine dickflüssig, fleischige Art ist auf dem Weg einer schönen Eleganz zu weichen. Langer Abgang.</i><b>93/100</b><br />
<br />
Heute sehe ich den Wein noch positiver als damals. Er hat sich sehr zu seinem Vorteil verändert. Er hat das Potential sich weitere zehn oder 15 Jahre positiv zu entwickeln, also richtig erwachsen zu werden. ]]></description>
<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 00:40:15 +0100</pubDate>
<dc:creator>Scheuermann</dc:creator>
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</item>
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<title>Heitlinger gewinnt Corporate-Design-Wettbewerb</title>
<link>http://drinktank.blogg.de/eintrag.php?id=2971</link>
<description><![CDATA[Gestalterische Einfachheit und Klarheit bestimmen die prämierten Konzepte von Unternehmen der deutschen Weinwirtschaft, die im Rahmen des zehnten <a href="http://www.deutscheweine.de/Home/presse?uMen=eb8708fd-e785-7401-be59-267b48205846&_ic_uCon=cda23387-8515-7212-aad6-1d704c41ed8b&uTem=b3260b54-13f9-0401-be59-267b48205846&pagesize=10&page=1&all=true">Corporate-Design-Wettbewerbs</a> des Deutschen Weininstituts (DWI) und des "deutschen weinmagazins" eingereicht wurden. Der erste Preis ging nach Baden und zwar an das <a href="http://www.weingut-heitlinger.de/">Weingut Heitlinger </a>in Östringen-Tiefenbach, das nach Ansicht der Juroren ein fulminantes Erscheinungsbild eingereicht, das sich schon bei der Wettbewerbs- Präsentation auf den ersten Blick gegen alle anderen Bewerber abgehoben habe. Auf der Basis des Firmennamens wurde der Anfangsbuchstabe „H“, aufgebaut aus einem Quadrat, zum tragenden Design-Element.<br />
<br />
<img src="http://data.blogg.de/2179/images/DesignHeitlinger.jpg" alt="" /><br />
<br />
Platz zwei und drei belegten das Weingut <a href="http://www.weingut-bamberger.de/">Karl Kurt Bamberger & Sohn</a> in Meddersheim (Nahe9 und das Weingut <a href="http://www.weingut-maennle.de/">Andreas Männle</a> in Durbach (Baden). Die Jury vergab ausserdem zwei Sonderpreise und zwar an die Pieroth GmbH, die Weine anbietet, auf deren Etiketten in Blindenschrift Produktinformationen geprägt sind, und an die Gebietsmarke Grüner Markgräfler, mit der neun Weinbaubetriebe aus dem Markgräfler Land gemeinsam Weine auf der Basis der Rebsorte „Gutedel“ als leichten Sommerwein mit regionalem Charakter vermarkten. <br /><br /> „Das Ergebnis des Wettbewerbs zeigt im Vergleich zu früheren Wettbewerben ein deutlich gesteigertes Bewusstsein für die Notwendigkeit eines homogenen, gut gestalteten Erscheinungsbildes“, sagte DWI-Geschäftsführerin Monika Reule während der Preisverleihung heute im DLR Oppenheim. Beurteilungskriterium für die Experten-Jury war der gesamte Außenauftritt der Erzeugerbetriebe, nicht nur einzelne Etiketten. Dabei waren sich die Jury-Mitglieder Prof. Jörg Osterspey, Prof. Olaf Leu, Weinfachjournalist Thomas Köhr, Weinfachjournalistin Andrea Kerth (das deutsche weinmagazin) und Isabell Kindle, Deutsche Weinprinzessin, bei der Beurteilung der rund 50 eingereichten Gesamtkonzepte einig: Nur durch ein stringentes, aus einem Guss entwickeltes Erscheinungsbild kann man sich in dem vielstimmigen, babylonischen Informationswirrwarr unserer Zeit positionieren. „Die Erfahrungen im Handel zeigen, dass klare, nachhaltige Design-Konzepte die Chancen der Wiedererkennung beim Kunden verbessern“, bestätigte Henning Seibert, Chefredakteur der Zeitschrift „das deutsche weinmagazin“ während der Preisverleihung. ]]></description>
<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 21:49:07 +0100</pubDate>
<dc:creator>Scheuermann</dc:creator>
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<title>Wein-Einbahnstrasse Österreich - Deutschland</title>
<link>http://drinktank.blogg.de/eintrag.php?id=2970</link>
<description><![CDATA[Die Österreich Wein Marketing (ÖWM) meldete heute für das Jahr 2009 <a href="http://www.best-of-wine.com/sms-board.htm?sms=3068">sensationelle Absatzzahlen</a>. Aus den neuesten Zahlen der Statistik Austria ergibt sich für das Gesamtjahr 2009 beim Export eine Steigerung von wertmässig 5,3 Prozent, mengenmässig sogar um 16 Prozent. Die Exportmenge erreichte demnach knapp 70 Mio. Liter, der Umsatz stieg von knapp 113 Mio. auf  fast 119 Mio. Euro..  Schrittmacher dieser  Entwicklung der Weinexporte sind Schlüsselmärkte wie vor allem Deutschland mit einem Mengenzuwachs von 15 Prozent auf knapp 50 Millionen Liter und einer Steigerung des Werts um neun Prozent auf 16,1 Millionen Euro. Dagegen nehmen sich die deutschen Weinexporte nach Österreich geradezu mickrig aus. Sie  dümpeln seit Jahren zwischen 1,3 und 1,4 Millionen Litern und einem Wert von drei bis vier Millionen Euro dahin.  <br /><br /> Es handelt sich dabei um Netto-Zahlen, die auf den statistischen Meldungen der Weinexporteure beruhen. Die Ausfuhren kleinerer Exportbetriebe vor allem mit hochwertigen Weinen sind in diesen Zahlen nicht enthalten, da die Exportwertgrenze für die Abgabe der Meldungen zunächst von 150.000 Euro (2002) in 2007 auf 300.000 Euro angehoben wurde. Die tatsächlichen Zahlen dürften deshalb zwar etwas höher liegen. Aber das ändert nichts am Gesamtbild: das Weingeschäft zwischen Deutschland und Österreich ist eine Einbahnstrasse. Man könnte auch sagen, die eine Spur ist eine Autobahn, die andere ein Feldweg. Dem deutschen Wein fehlt eindeutig ein Exportschlager, den die Österreicher mit dem Grünen Veltliner sowohl im Preis-Einstiegsbereich als auch im Premiumsektor gefunden haben. Dieser Weintyp ist das Rückgrad des Erfolges. Dies zeigt der Durchschnittspreis von 2,60 Euro pro Liter bei den österreichischen Exporten, der nur marginal von dem der deutschen Exportware  abweicht: Der lag 20009 bei  2,67 Euro pro Liter.  ]]></description>
<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 15:58:42 +0100</pubDate>
<dc:creator>Scheuermann</dc:creator>
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</item>
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<title>Prestigeweine vom Kap (2): Vergelegen 2000</title>
<link>http://drinktank.blogg.de/eintrag.php?id=2969</link>
<description><![CDATA[Die Rotweine Des Weingutes Vergelegen in Somerset West gelten vielen Fans als das Prestige der südafrikanischen Weinwirtschaft  schlechthin. Ich war damit nie ganz einverstanden, aber zu den besten Weinen des Landes  zählt der rote Vergelegen schon lange. Ende der 1990er Jahre war er sozusagen auf die 5 Sterne bei Platter abonniert. Danach wurde er als Flaggship-Wein abgelöst von der Superpremium Selektion „V“.  Ich frage mich bis heute, ob das nötig war. Mouton oder Latour machen ja auch keinen  XXL –Versionen ihrer Grands Vins.  <br />
<br />
<img src="http://data.blogg.de/2179/images/Vergelegen.JPG" alt="" /><br />
<br />
Der 2000er Vergelegen ist ein merkwürdiger Wein, den ich Anfangs wohl unterschätzt habe. Aber da ich mir bei meinem ersten Urteil nicht sicher war, habe ich drei Flaschen davon weggelegt.  Eine davon kam jetzt für diese klein Verkostungsserie wieder ans Tageslicht. Die Farbe ist noch immer sehr vital, tief rubinrot. Sehr viel feines, schwarzstaubiges Depot. Die Nase zeigte zum einen eine schöne rote Frucht, aber auch deutlich mineralisch, rauchige Noten, erdig, malzig, nasses Unterholz. Über allem liegt aber ein recht garstiger Stallstinker. Was der Wein braucht ist viel, viel Luft.  Nach zehn zwölf Stunden ist dieser unangenehme Ton dann völlig verschwunden.  Kirschduft  und Pflaumenkompottkommen in den Vordergrund. Der Wein wirkte  dann auch etwas alkoholisch wie Amarenakirsche  mit Brandy. Die Rauchnote verändert sich Richtung Teer, Leder und dunklem Tabak. Am Gaumen dafür schon anfangs recht klar, rotfruchtig. Gewann mit der Zeit mehr und mehr Würze,  zeigte eine gewisse Verwandtschaft zu Weinen wie wir sie aus Graves und Pessac Leognan in Bordeaux kennen. Dieser Wein braucht mindestens noch fünf oder auch zehn Jahre um sich wirklich zu harmonisieren.  90/100<br />
 <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 21:36:37 +0100</pubDate>
<dc:creator>Scheuermann</dc:creator>
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</item>
<item>
<title>Minenpläne in Stellenbosch gestoppt #update</title>
<link>http://drinktank.blogg.de/eintrag.php?id=2968</link>
<description><![CDATA[Am frühen Abend kam es, wie erwartet:  das endgültige Aus für die Minenpläne der African Exploration Mining and Finance Corporation (AEMFC) in Stellenbosch und Durbanville. Der Vorstandsvorsitzende der Gesellschaft Mputumi Damane hat offiziell den entsprechenden Antrag beim Department of Mineral Resources zurückgezogen, nachdem dessen Chef erklärt in einem Interview klargestellt hatte, dass  man die Pläne nicht genehmigen werde. Auch  Regierungsmitglieder in Johannesburg  sollen entsprechenden Druck gemacht haben<br />
<br />
Mehr zu diesem Thema:<br />
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<a href="http://drinktank.blogg.de/eintrag.php?id=2965">Minenpläne in Stellenbosch vorerst gestoppt</a><br />
<a href="http://drinktank.blogg.de/eintrag.php?id=2957">Minenindustrie bedroht Südafrikas Weinberge</a><br />
<a href="http://drinktank.blogg.de/eintrag.php?id=2960">Die Jagd nach nicht vorhandenen Bodenschätzen</a> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 20:08:49 +0100</pubDate>
<dc:creator>Scheuermann</dc:creator>
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</item>
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<title>Das erste Interview der deutschen Michelin-Chefin </title>
<link>http://drinktank.blogg.de/eintrag.php?id=2967</link>
<description><![CDATA[Seit einem Jahr leitet Juliane Caspar die Redaktion des legendären Michelin Guide France in Paris, als erste Frau überhaupt. Und zum ersten Mal ist diese Position nicht mit einem Franzosen besetzt. Nachdem Juliane Caspar, die aus dem Ruhrgebiet stammt, in den ersten zwölf Monaten als „mächtigsten Frau der internationalen Gastronomieszene“ keine Interviews gegeben hatte, stand sie aus Anlass der Veröffentlichung des ersten französischen Guides, der unter ihrer Leitung entstanden ist, dem Webblog „Kompottsurfer“ nun erstmals für ein ausführliches Gespräch zur Verfügung: <a href="http://blog.rewirpower.de/index.php/2010/03/11/michelin-chefin-juliane-caspar-im-kompottsurfer-interview-%E2%80%9Eman-uberschatzt-den-chauvinismus-der-franzosen%E2%80%9C/">„Man überschätzt den Chauvinismus der Franzosen.“</a><br />
<br />
<br />
 <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 16:58:18 +0100</pubDate>
<dc:creator>Scheuermann</dc:creator>
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